Seit Smartphones und der ständig mögliche Zugriff aufs Internet aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, stellen sich viele Unternehmen die Frage, ob es sich noch lohnt in traditionelle Printmedien zu investieren. Um das zu beantworten muss sich ein Unternehmen allerdings die Frage stellen, welche Zielgruppe das Produkt oder die Leistung in Anspruch nimmt oder welche Zielgruppe durch die Kampagne erreicht werden soll:

– Welche Altersgruppe spreche ich aktuell an und welche Altersgruppen sind in Zukunft für mich interessant?
– Ist mein Unternehmen regional oder überregional verankert?
– Was sind meine Kunden bereit zu investieren bzw. was soll mein Kunde bereit sein zu investieren?

Dazu sollte man wissen, dass Internet, Facebook und andere elektronische Medien vor allem dem schnellen Zugriff auf gebündelte Informationen dienen und Unterhaltungsorientiert arbeiten. Internet und Social Media entwickeln sich durch ihre Nutzer und die zusammengetragene Masse an Informationen schnell weiter und erfordert eben auf dadurch entstehende Trends entsprechend schnelle Reaktion um aktuell zu bleiben und in der Vielzahl von Angeboten nicht unterzugehen.

Durch diese Schnelllebigkeit haben sich Printmedien in den vergangenen Jahren mehr zum Synonym für anspruchsvolle, hochwertige und ausführliche Informationsquellen entwickelt. Sie werden genutzt um sich bewusst mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Während vorwiegend noch die jüngere Generation über das Internet auf Informationen zugreift, greifen ältere Generationen und zunehmend ein Publikum mit überdurchschnittlichem Verdienst auf Printmedien zurück.

In den meisten Fällen lässt sich durch die Fragestellung nach der Zielgruppe – vorhandene und gewünschte – erkennen, dass sich für die wenigsten die Thematik so einschränken lässt, als dass sie auf ein Medium verzichten sollten. Je nachdem wo das Unternehmen seinen Schwerpunkt setzen möchte, kann man allerdings eine Tendenz ausmachen, welcher Bereich stärker gewichtet werden sollte um effektiv potenzielle Kunden zu erreichen.